PVT + Wärmepumpe: Welche Förderung gibt es – und was ist wirklich sinnvoll?

Die Kombination aus PVT-Anlage und Wärmepumpe gilt als eine der effizientesten Lösungen für die Wärmeversorgung im Eigenheim. Wer plant, beides zusammen zu installieren, sollte frühzeitig die Fördermöglichkeiten prüfen – denn der Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle.

Was fördert das BEG-Programm?

Das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Einbau erneuerbarer Heizungssysteme im Bestandsgebäude. Die Förderung besteht aus mehreren Bausteinen:

  • Grundförderung: 30 % der förderfähigen Kosten
  • Klimageschwindigkeitsbonus: +5 % für Haushalte, die eine funktionierende alte Heizung austauschen (bis Ende 2028)
  • Einkommensbonus: +30 % für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 €

Im Maximalfall ergibt sich eine Förderung von 70 % der förderfähigen Kosten – ein erheblicher Anteil bei einem Gesamtsystem aus PVT und Wärmepumpe.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beauftragung des Handwerksbetriebs gestellt werden. Wer die Anlage bereits in Auftrag gegeben hat, verliert den Förderanspruch. Wir stellen den Antrag für Sie – bevor wir loslegen.

PVT als förderfähige Wärmequelle

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die PVT-Anlage als Wärmequelle für die Wärmepumpe anerkannt werden und damit in die BEG-Förderung fallen. Das setzt voraus, dass die Anlage technisch korrekt eingebunden ist und die Wärmepumpe entsprechend ausgelegt wird.

Die genauen Anforderungen richten sich nach der Anlage und den aktuellen BAFA-Vorgaben. Wir kennen die Anforderungen und planen die Anlage entsprechend.

Ablauf: So läuft die Förderung in der Praxis

  1. Beratungsgespräch: Wir prüfen Ihr Gebäude und Ihre Situation – welche Anlage passt, was ist sinnvoll, was wird gefördert?
  2. Antragstellung: Wir beantragen die BEG-Förderung für Sie über das BAFA-Portal, bevor wir mit der Arbeit beginnen.
  3. Installation: Nach der Zusage beginnen wir mit der Montage.
  4. Verwendungsnachweis: Nach Abschluss reichen wir alle nötigen Unterlagen für die Auszahlung ein.

Der gesamte Prozess dauert typischerweise 4–8 Wochen bis zur Bestätigung – je nach Auslastung des BAFA. Starten Sie daher früh mit der Planung.

Lohnt sich das wirtschaftlich?

Bei einem Einfamilienhaus mit typischem Heizwärmebedarf und einer gut ausgelegten PVT-Wärmepumpen-Anlage rechnen sich die Investitionskosten (nach Förderung) in vielen Fällen innerhalb von 10–15 Jahren. Dazu kommen steigende Energiepreise und der Vorteil, dass Sie unabhängiger von externen Energieversorgern werden.

Wir rechnen das gerne konkret durch – mit Ihren tatsächlichen Verbrauchswerten und dem aktuellen Förderstand.

Bauklempnerei Stöver: Förderantrag inklusive

Wir begleiten Sie von der Planung bis zur Auszahlung der Förderung – das ist für uns selbstverständlich, kein Extraservice. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular für ein erstes Gespräch.

📞 04182 5827 · Anfrage stellen


Weiterführend: PVT-Anlage: Was ist das und wie funktioniert sie?

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