Wärmepumpe kaufen 2025: Welche Förderung bekommen Sie?
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist 2025 so gefördert wie selten zuvor. Wer eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, kann mit staatlichen Zuschüssen von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten rechnen. Doch das System ist komplex – und wer falsch plant, lässt bares Geld liegen.
Was ist die BEG-Förderung?
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist das zentrale Förderprogramm für Wärmepumpen. Sie wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt. Anträge müssen vor dem Auftrag an den Handwerksbetrieb gestellt werden.
Wie viel Förderung gibt es?
Die Förderung setzt sich 2025 aus mehreren Bausteinen zusammen:
- Grundförderung: 30 % der förderfähigen Investitionskosten
- Klimageschwindigkeitsbonus: Zusätzlich 20 %, wenn eine funktionierende Öl- oder Gasheizung ersetzt wird, die älter als 20 Jahre ist
- Einkommensbonus: Weitere 30 % für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 40.000 Euro
Die Boni addieren sich, maximal sind 70 % Gesamtförderung möglich. Förderfähig sind Kosten bis 30.000 Euro (Einfamilienhaus, erste Einheit), also maximal 21.000 Euro Zuschuss.
Welche Wärmepumpen werden gefördert?
Gefördert werden Luft-Wasser-, Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen, die bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. Entscheidend ist unter anderem die Jahresarbeitszahl (JAZ) – ein Maß für die Effizienz der Anlage.
Nicht jede Wärmepumpe auf dem Markt erfüllt diese Kriterien automatisch. Ihr Fachbetrieb sollte bei der Planung sicherstellen, dass das gewählte Modell förderfähig ist.
Was gilt für die KfW?
Die KfW bietet ergänzend zum BAFA-Zuschuss zinsgünstige Kredite über das Programm 261 an. Das ist besonders interessant, wenn die Gesamtinvestition hoch ist und Sie die Maßnahmen finanzieren möchten.
Zuschuss und Kredit können kombiniert werden – die Konditionen variieren je nach Einkommenssituation und Maßnahmenumfang.
Ablauf: Was müssen Sie wann tun?
- Energieberatung oder Fachplanung: Je nach Maßnahme benötigen Sie einen Energieeffizienz-Experten.
- Antrag stellen: Bevor Sie einen Auftrag vergeben – dieser Schritt ist zwingend.
- Angebot einholen und Auftrag vergeben: Erst nach Antragsbestätigung.
- Installation: Durch einen zertifizierten Fachbetrieb.
- Verwendungsnachweis: Nach Abschluss der Maßnahme – dann kommt der Zuschuss.
Fazit
Die Förderung für Wärmepumpen 2025 ist attraktiv – aber nur wenn man die Spielregeln kennt und den Antrag rechtzeitig stellt. Wer die Reihenfolge nicht einhält, verliert den Anspruch auf Förderung.
Bei Bauklempnerei Stöver begleiten wir Sie durch den Prozess: von der Planung und Auswahl der richtigen Wärmepumpe bis zum Förderantrag und der fachgerechten Installation. Rufen Sie uns an – wir klären mit Ihnen, was in Ihrem Fall möglich ist.